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Jahresrechnung 2018: Solider Ertragsüberschuss von 1,7 Millionen

15. Mai 2019
Die Rechnung 2018 der Gemeinde Münchenstein schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 1,7 Mio. ab, was lediglich rund CHF 45'000 vom budgetierten Überschuss abweicht. Nach dem ausserordentlichen Ertragsüberschuss von CHF 42,7 Mio. in der Rechnung 2017, kann 2018 wieder als solides und stabiles Finanzjahr bezeichnet werden.

Bei einem Gesamtaufwand von CHF 65'596'490 und einem Gesamtertrag von CHF 67'336'342 schliesst die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Münchenstein mit einem Ertragsüberschuss von CHF 1'739'852. Die Abweichung gegenüber dem Budget beträgt CHF 45'514. Im Rechnungsjahr sind Bruttoinvestitionsausgaben ins Verwaltungsvermögen von insgesamt CHF 6'581'568 angefallen. Demgegenüber waren Einnahmen von CHF 1'040'107 zu verzeichnen. Konsolidiert resultieren Nettoinvestitionen von CHF 5'541'461. Der grösste Teil entfällt mit rund CHF 3,5 Mio. auf den Neubau der Schulanlage Lange Heid, die im zweiten Quartal 2018 in Betrieb genommen wurde.

Der geringfügige Unterschied der Jahresrechnung zwischen budgetiertem und realisiertem Überschuss ist der Budgetdisziplin der Verwaltung sowie divergierenden und sich gegenseitig neutralisierenden Abweichungen zu verdanken. So sind etwa Mehrausgaben bei den Pensionskassenbeiträgen zu beobachten, im Gegenzug aber auch Mehreinnahmen bei den Steuererträgen oder den nicht budgetierten Zahlungen des Kantons Basel-Landschaft an die Gemeinden infolge der Zustimmung zur "Fairness-Initiative" im März 2018.

Die Investitionsrechnung kann als Spiegelbild der Rechnung angesehen werden. Mit getätigten Investitionen von CHF 5.96 Mio. liegen die Ausgaben 2.2 % unter dem Budget. Auch bei der Investitionsrechnung sind gegenläufige Positionen zu beobachten, die sich in der Summe neutralisieren. So kam es im Bereich «Bildung» zu höheren und im Bereich der «Kranken- und Pflegeheime» sowie beim «Agglomerationsverkehr» hingegen zu tieferen Investitionsausgaben. Mit rund CHF 3.5 Mio. flossen in den Bereich «Bildung» mit Abstand die meisten Mittel. Dies ist insofern zu betonen, als dass die Gemeinde bezüglich Schulliegenschaften eine zukunftsorientierte Vorwärtsstrategie fährt. Dies nicht zuletzt mit dem Ziel, auch bei zunehmender Einwohnerzahl gut ausgebaute Schulhäuser zur Verfügung stellen zu können.