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Holzerei-Saison beginnt: Vorsicht im Wald

26. September 2018

Wie der Verband der Waldeigentümer WaldSchweiz mitteilt, startet dieser Tage die neue Holzerei-Saison. Pflegemassnahmen sorgen für gesunde, stabile Wälder und ökologisch wertvolles Holz. Aber Vorsicht! Wo Bäume gefällt werden, lauern Gefahren.

Was die Menge betrifft, wird diesen Winter wohl etwas weniger geholzt als in anderen Jahren.

Nach den Winterstürmen und dem Borkenkäferbefall im trockenen Sommer wartet bereits mehr als genug Holz auf die Verarbeitung. Trotzdem sind da und dort Holzschläge geplant, sei es zur Verjüngung und Pflege im Schutzwald, zur Beseitigung kranker Bäume, zum Heizen oder für den Bedarf von hochwertigem Frischholz.

In der Schweiz wird nie mehr Holz geerntet, als nachwächst. Das ist im Gesetz festgehalten. Ausserdem ist jeder Holzschlag bewilligungspflichtig. Eine nachhaltige Bewirtschaftung ist unerlässlich, damit der Wald auch in Zukunft all seine Funktionen erfüllen kann. Das braucht Fachpersonen, die alle Zusammenhänge kennen. Die über 6‘000 Forstleute in der Schweiz sind bestens ausgebildet.

Auch während der Holzerei-Saison sind die Wälder meist frei zugänglich. Waldeigentümer und Gemeinden weisen Besucherinnen und Besucher aber dringend darauf hin, Abstand von den Gefahrenzonen im Bereich von Holzschlägen zu nehmen, um sich selbst nicht in Lebensgefahr zu begeben und das Forstpersonal konzentriert arbeiten zu lassen. Konkret heisst das:

  • Absperrungen unbedingt respektieren. Sie bedeuten „Weg gesperrt, Lebensgefahr“.

  • Ein Warndreieck bedeutet „Durchgang erlaubt, aber Vorsicht ist geboten“.

  • Den Anweisungen des Forstpersonals Folge leisten.

  • In Schlagflächen lauern auch Gefahren, wenn nicht gearbeitet wird. Hier gilt „Betreten verboten – auch an Wochenenden“.

  • Holzstapel sind keine Klettergerüste. Das Besteigen kann zu schweren Unfällen führen.

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