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Münchenstein sagt JA zum Quartierplan Spenglerpark

27. September 2020

Die Quartierplanung Spenglerpark ist ein wichtiges Element der Münchensteiner Arealentwicklung. Mit einem Ja-Anteil von 58,41 % hat die Bevölkerung in der Referendumsabstimmung von heute Sonntag der Planung zugestimmt und somit den Gemeindeversammlungsbeschluss bestätigt. Dementsprechend kann das Grossprojekt nun mit dem öffentlichen Auflageverfahren fortgesetzt werden.

Zurzeit geniesst der Spenglerpark in Münchenstein einen hohen Bekanntheitsgrad als Standort der Covid-19-Abklärungs- und Teststation des kantonalen Amts für Gesundheit. Die Wahl der Location von Seiten Kanton kommt nicht von ungefähr: Der Spenglerpark ist sowohl mit dem öffentlichen wie auch mit dem privaten Verkehr hervorragend erreichbar. Zurzeit sind im ehemaligen Hauptsitz des Mode- und Versandhändlers mehrere KMU, diverse Bildungsinstitutionen und ein Gastronomiebetrieb eingemietet. In unmittelbarer Umgebung des Areals befinden sich das Schaulager und der Freilager-Platz mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst, der das Tor zum Dreispitz darstellt.

Um die herausragende Standortqualität optimal nutzen zu können, ist im Auftrag der Inhaberin Credit Suisse Anlagestiftung Real Estate ein Richtprojekt für ein Wohn- und Gewerbehochhaus entstanden. Das markante Gebäude mit einer Grundfläche von 900 Quadratmetern schliesst an den bereits bestehenden Gebäudekomplex an. Die generelle Aufwertung der Umgebung, eine bessere Durchwegung und der Rückbau der alten Einfahrt an der Binningerstrasse schaffen die Voraussetzungen für einen attraktiven Aussenraum mit einem grossen Nutzwert für das Quartier. Der Gemeinderat betrachtet die Quartierplanung als eine Aufwertung für die ganze Gemeinde. Er sieht darin nicht zuletzt auch die ökologischen Anliegen bezüglich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit bestens erfüllt.  

Auf die öffentliche Präsentation des Projekts im Frühjahr 2017 folgte die Erarbeitung eines Quartierplans, der die rechtliche Grundlage für den Bau schafft. Nach dem Mitwirkungsverfahren wurde dieser Quartierplan von der Gemeindeversammlung vom 16. Dezember 2019 genehmigt. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen, was zur Abstimmung von heute Sonntag geführt hat.

Dank der nun erfolgten Bestätigung des Gemeindversammlungsbeschlusses an der Urne kann als nächster Schritt das öffentliche Auflageverfahren erfolgen. Im Falle von Einsprachen werden die Verständigungsverhandlungen durch den Gemeinderat geführt. Anschliessend wird die Quartierplanung den kantonalen Instanzen zur Genehmigung vorgelegt.

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