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Vorsicht beim Grillieren im Wald

Was gibt es an heissen Tagen Schöneres, als einen Ausflug in den Wald zu unternehmen? Mit einer Wurst, ein bisschen Zeitungspapier und Zündhölzern im Gepäck?

Aber Achtung! Der Wald ist zwar bestens gewappnet gegen die Sommerhitze, eine Unachtsamkeit kann aber schnell zur Katastrophe führen, wie WaldSchweiz, der Verband der Waldeigentümer, mitteilt.

In diesem Jahr hat es in Schweizer Wäldern bereits etliche Male gebrannt. Das schöne Wetter lockt viele Menschen ins Freie, erhöht aber auch die Waldbrandgefahr. Bei dürrem Gras und trockenen Stauden braucht es wenig, damit sich ein Feuer ausbreitet. Kommt Wind dazu, geht es umso schneller.

Tipps zum Feuermachen im Wald:

  • wenn immer möglich, bestehende Feuerstellen benutzen
  • herumliegende, dürre Äste dürfen zum Feuern gesammelt werden: feine Nadelzweige eignen sich zum Anzünden, dickere Laubhölzer geben gute Glut; vermoderndes Holz überlassen wir Pilzen und Kleintieren, es entwickelt ohnehin zu viel Rauch.
  • auf keinen Fall dürfen Bäume beschädigt oder gar gefällt werden, «grüne», saftführende Äste brennen ohnehin kaum
  • für den Wurst-Stecken darf man geeignete Äste, beispielsweise Haselruten, schneiden
  • das Feuer ist immer zu beaufsichtigen, vor dem Weggehen sind Flammen und Glut zu löschen
  • windet es stark oder ist es sehr trocken, sollte gar nicht erst ein Feuer entfacht werden
  • Zigarettenstummel und Streichhölzer gehören nicht auf den Boden

Je nach Gefahrenlage schränken die zuständigen Behörden das Feuern vorübergehend ein, bis hin zum totalen Verbot. Auf der Internetseite des Bundesamtes für Umwelt BAFU www.waldbrandgefahr.ch finden sich Angaben zur aktuellen Risikolage.


Dokument Info Bräteln im Wald (pdf, 872.7 kB)


Datum der Neuigkeit 11. Juli 2018

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